Dr. Aleksandra Fottner
Zahnheilkunde & Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche
Dr. Aleksandra Fottner
Zahnheilkunde & Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche
Titelbild - Behandlungsarten
Örtliche Betäubung

Viele Kinder haben Angst vor Spritzen. Deswegen tragen wir vor der Injektion mit dem Lokalanästhetikum eine Oberflächenanästhesie in Form eines Gels mit Fruchtgeschmack auf die Schleimhaut auf, die innerhalb von Sekunden wirkt, sodass das Kind den Einstich der Betäubungsspritze nicht mehr wahrnimmt.

Hypnose

Durch die Hypnose versetzen wir das Kind in eine Art Trancezustand, bei dem die Behandlung zur Nebensache wird. Es befindet sich in einem vollkommen entspannten Zustand, ist aber ansprechbar und reagiert auf äußere Reize.
 Die Konzentration des Kindes wird auf kindgerechte Wortspiele, Geschichten, positive Begriffe oder auch auf einen lustigen Kinderfilm gelenkt. Nach Beendigung der Hypnosesitzung erwacht das Kind aus dem Trancezustand und reagiert wieder ganz normal.

Narcose

Bei wenigen Kindern, die vehement eine Behandlung verweigern, bleibt als Alternative nur die Vollnarkose, die wir auch empfehlen, wenn mehrere Zähne betroffen sind und eine langwierige Behandlung nötig wird. Bevor die eigentliche Narkose eingeleitet wird, bekommt das Kind einen angstlösenden Beruhigungssaft. Erst wenn das Kind schläft, verlassen die Eltern den Behandlungsraum, und unser Narkoseteam begleitet den kleinen Patienten sicher durch die gesamte Narkose. 
Anschließend kommt das Kind in Begleitung seiner Eltern in einen Aufwachraum, wo es sich ausgeschlafen kann.

Vor einer Narkosebehandlung informieren wir Sie in einem ausführlichen Gespräch über den genauen Ablauf der Behandlung.

Sedierung

Bei ängstlichen Kindern, die für eine Lachgas-Behandlung nicht in Frage kommen, kann die Anwendung von Beruhigungsmitteln (Sedierung) sinnvoll sein. Die Medikamente können als Saft, Zäpfchen oder Nasenspray verabreicht werden. 
Die Wirkung setzt nach etwa 15 Minuten ein. Das Kind wird müde und nimmt Umgebungsreize nicht mehr bewusst war. Der Nachteil dieser Beruhigungsmittel ist, dass die Wirkung über die Behandlungszeit hinausgeht. Die Sedierung erfolgt unter Aufsicht unseres Anästhesisten.

Lachgas

Lachgas (chemische Formel N2O) wird schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur Schmerzstillung und Beruhigung (Sedierung) in der Zahnmedizin eingesetzt. Es ist ungiftig, wird vom Körper schnell abgebaut und sogar zum Aufschäumen von Sahne benutzt.
 Lachgas verwenden wir für Kinder, die anfangs aufgeregt oder nervössind, aber prinzipiell gut mitmachen.

Wir setzen dem Kind eine kleine Nasenmaske auf, wodurch es eine Mischung aus Lachgas und Sauerstoff einatmet und die zahnärztliche Behandlung nur rudimentär wahrnimmt.
Ein großer Vorteil gegenüber anderen Beruhigungsmitteln, die stundenlang nachwirken, ist  das schnelle Abklingen des Lachgaseffektes.

Lachgas ist nur für Kinder geeignet, die bewusst über einen längeren Zeitraum durch die Nase atmen können und die Einsicht zur Notwendigkeit der Behandlung mitbringen.